18. September 2014

Nach einem gemütlichen Frühstück verlassen wir die Marina, wo jeder der Chef ist und tuckern heute nicht weit. Auch unser Kapitän Lorenzo braucht seine Ruhezeit. Wir beschliessen, im Krossinsee zu ankern. Nach hitziger Diskussion entschliessen wir uns für eine ruhige Bucht etwas abseits. Nun ist lesen, schlafen und spiele machen angesagt.

Jetzt hängen wir also am Anker! Morgen sehen wir, ob wir immer noch am gleichen Ort sind oder bereits im Mittelmeer

Auf jeden Fall ist es unglaublich ruhig hier, nur die Wassertiere und wir!!!!

 

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17. September 2014

Wir verabschieden uns am Morgen von Potsdam mit einem letzten Blick auf die Nikolaikirche.

Nikolaikirche von Potsdam

Nikolaikirche von Potsdam

Auch werfen wir noch einen letzten Blick auf die Glieniker-Brücke. Auf dieser Brücke wurden zu Zeiten der DDR bis zum Mauerfall entlarvte  Agenten ausgetauscht. Von Ost nach West und umgekehrt. Mal Agent gegen Agent, ein anderes mal Agent gegen Geld.

 

Glienicker Brücke

Glienicker-Brücke, wo jeweils der Agenten-Tausch stattfand

 

Danach tuckern wir gemütlich dem Teltow-Kanal entlang, bestaunen wunderschöne Villen neben abbruchreifen Häusern, werden begleitet von Kormoranen, von grossen Schubschiffen (Verband) überholt und fühlen uns total gut in Gottes freier Natur.

Dann, oh weh, eine Schleuse. Als 6. Schiff bekommen wir nicht gerade den besten Platz aber wir meistern diese Schleuse mit Bravour

In Schmöckwitz finden wir einen Nacht-Liegeplatz für unseren Jonas.

Auch hier werden wir wieder sehr herzlich empfangen. Zwei pensionierte Berliner, die uns ins Gästebuch eintragen! Schwyz oder Ibach ist den Beiden zu kompliziert „Ne, ne, sie kommen jetzt aus Zürich, das versteht hier jeder“!

Und so geniessen wir einen weiteren warmen, gemütlichen Abend auf unserem Schiffsbalkon mit einem guten Glas Wein!!!

 

Alles im Griff.......?!

Alles im Griff, auf dem sinkenden Schiff….

 

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Schubschiff mit schwarzer Erde……

 

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16- September 2014

Heute haben wir Potsdam besichtigt. Unglaublich. Wir waren uns gar nicht bewusst, wie geschichtsträchtig diese Stadt ist. Einerseits die Geschichte der königlichen Herrscher, anderseits die dunkle Vergangenheit des zweiten Weltkrieges und des kalten Krieges. Mit einem City-Bus besuchen wir die wichtigsten  Orte dieser Stadt wie z.B. Schloss Cecilienhof, wo  die Regierungs-Chefs Stalin, Churchill und Truman das Potsdamer Abkommen beschlossen. An eben dieser Sitzung äusserte der amerikanische Präsident “Das Baby ist geboren”, und holte sich damit die Zustimmung für die Bombardierung von Hiroshima. Der Schlossgarten von Sanssouci, das Brandenburgertor von Potsdam, das Holländerviertel und die russische Siedlung Alexandrowka wussten uns dann schon eher zu begeistern. Potsdam ist jederzeit ein Besuch wert.

 

Das Brandenburger Tor von Potsdam

Das Brandenburger Tor von Potsdam

 

Im Schlossgarten von Sanssouci

Im Schlossgarten von Sanssouci

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14./15. September 2014

Haben  am Sonntag das Schiff Jonas übernommen. Ein sehr schönes und gepflegtes Schiff. Am Montag machen wir Großeinkauf und schippern dann auf der Havel zum Sakrow-Paretzer-Kanal in den Schlenitzsee – in den Weissersee zum Jungfersee weiter in den Tiefensee bis zur kleinen Marina Motorbootclub Potsdam. Der Hafenmeister überzeugt uns, zwei Nächste in seiner Marina zu übernachten, da er findet, wir sollen doch sein schönes Potsdam etwas intensiver besichtigen

Unser Boot Jonas

Unser Boot Jonas

 

Hausbootferien in den Gewässern Berlin Brandenburg vom 13. September 2014 – 29. September 2014

Es ist wieder einmal soweit. Uns zieht es aufs Hausboot. Dieses mal ist es die Motorjacht Jonas und wir werden in den Gewässern von Berlin-Brandenburg herum schippern. Am 13. September starten wir von Zuhause und fahren bis Leipzig. Dort werden wir übernachten. Auf dem Besichtigungsprogramm von Leipzig steht neben der Altstadt sicher auch die Nikolai-Kirche. Aussen ein sehr altes Gemäuer, Innen strahlend weisse  Bänke und zartrosa Säulen. Der Sakralbau ist die Hauptkirche der Evang.-Luth. Gemeinde von Leipzig. 1989 war die Kirche zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR mit anschliessendem Mauerfall in Berlin.

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Nikolaikirche Leipzig

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Jonas

Unser Hausboot Jonas

 

09. September 2012

Heute beenden wir unseren 14tägigen Törn. In Sachen Ferien haben wir noch viele Visionen. Eines Tages wird wieder etwas von uns im Blog stehen. Danke allen, die uns die Treue gehalten haben und mit Interesse unsere Berichte verfolgten. Tschüss bis später mal…………

08. September 2012

Gegen Mittag fahren wir von Malchow über den Malchowersee- Fleesensee- Kölpinsee und Binnen-Müritz nach Waren. Haben Glück, wegen eines schlauen Charterboot-Führers,  wären wir beinahe auf Grund gelaufen. Es gibt halt auch solche, die sich nicht vorbereiten und sich an keine Richtlinien halten. Aber unser Skipper hat sehr gut und ruhig reagiert. Nun geniessen wir noch einen vorletzten Abend im schönen Städtchen Waren………

Frühturnen beim betten…..

 

….doch noch ein Dampfschiff……

 

 

spielen die wirklich zu unserem Empfang!?

 

Jeder verdient sein Geld auf seine Weise….hoch zu Ross

 

..oder als Strassenmusikant….

 

 

…Pizza-Eis….

 

…und Malaga Eisbecher…

und was gid’s hüt Znacht, einisch wird jetzt de öppe wieder gfaschtet…..

07. September 2012

 

Fischräucherei – sehr leckere Spezialitäten

Familienbetrieb Fischräucherei

Der Hafenmeister hisst die Schweizerfahne

Wasserwanderrastplatz……..

 

…… ist in den meisten Fällen ein geschützter Hafen (ausser bei Achim). Der Hafenmeister ist für die Anlage zuständig. Das Anlegen für eine Nacht kostet pro Meter Schiffslänge 1 € und pro Person 1 € Kurtaxe. Unser Schiff ist 12,8 Meter lang. Für den Stromverbrauch sind die Preise von Hafen zu Hafen verschieden! Bei allen Hafenanlagen gibt es sanitäre Einrichtungen. Für 50 Cent bis 1 € können wir 4-5 Minuten duschen. Die Anlagen sind meistens in sehr gutem Zustand.  Man kann es ruhig als Visitenkarte des Hafenmeisters ansehen. Da wir auf dem Schiff einen Fäkalientank von nur 250 Liter haben, sind wir froh, dass wir diese Anlagen benützen können. Es gibt ganz einfache, aber auch sehr luxuriöse Wasserwanderrastplätze mit Restaurant und Bäckerei. Die luxuriösen lieben vor allem Renate und ich, wer will denn schon kochen, wenn die Beiz vor der Türe steht………….

 

Ach ja, in Sachen Matrose haben wir noch einen Anhang. Wir möchten doch betonen, dass er verantwortlich für die wunderschönen Fotos ist. Zudem ist er ein Super-Deck-Schrupper und am Morgen holt er immer für die Crew die Brötchen. Seine Spionagetätigkeit haben wir ja schon erwähnt

 

Wegen unserem ersten schlechtwetter Ferientag halten sich heute die Fotos in Grenzen.Deswegen kurzer Törn von Plau am See nach Malchow

 

06- September 2012

Ca. 10.00 verlassen wir den besonderen Gastliegeplatz bei Achim und fahren Richtung Plau am See, wo wir uns spontan entschliessen, über Nacht zu logieren. Auf dieser Fahrt haben wir vorallem Vogelkunde betrieben. Meistens wissen wir aber immer noch nicht, welche Vogelart wir jetzt wirklich gesichtet haben. Milane oder Adler oder Bussarde in luftiger Höhe sind schwer zu erkennen. Mit streitenden Schwänen und keifenden Gänsen kennen wir uns besser aus……… Ach ja, beinahe vergessen….. das letzte Schleusenmanöver vom heutigen Tag war ein besonderes Erlebnis! Wir haben die Verantwortung für gutes Schleusen dem Matrosen übergeben, ich muss sagen, er ist ja ein sehr guter Fotograf aber die Seile geben wir Frauen nicht mehr so schnell aus der Hand…..  hihihi! Zur Beruhigung, das Schiff ist noch intakt, nur der Skipper hat ein paar graue Haare mehr……..

 

Ueberall auf unserem Törn begegnen wir Fischräuchereien. Meisten kleine Geschäfte mit einem Räucherofen wo fangfrische Fische geräuchert werden. Wir geniessen diese Spezialität, kann man sie doch bei uns nicht auf diese Art kaufen! (Siehe Bilder 9 und 17)

 

 

05. September 2012

Bericht des Skippers

 

Es ist für mich nicht einfach, mit so einer blutjungen Landrattencrew unterwegs zu sein.

Aber ich glaube, ich habe sie jetzt langsam in Form gebracht. Sie geben sich ja wirklich Mühe, auch wenn sie  das Lesen manchmal als absolute Priorität sehen. Frauen halt!!!

Ueber die grossen Seen zu tuckern ist relativ langweilig, es kann höchstens als Orientierungstraining angesehen werden. Bis jetzt hatten wir Glück, wir hatten nur einmal die Wasserschutzpolizei im Rücken, aber Dank der Spionage von Markus konnten wir noch schnell die Schwimmwesten anziehen, die Polizei gab Gas und weg war sie.  Die Schikane mit den Schwimmwesten wäre meiner Ansicht nach überflüssig.  (Bei einem  Skipper mit Charterschein müssen auf allen grossen Seen die Schwimmwesten getragen werden.) Ein Grund mehr, den Bootsführerschein zu machen!

Besonders gefällt mir das Fahren in den Kanälen mit den schönen Landschaften, einfach Natur pur! Euer Skipper

Heute machen wir uns langsam auf den Rückweg Richtung Heimathafen und übernachten in Kuppentin. Ein alternativer Wasserwanderrastplatz. Alles sehr einfach aber auch sehr gemütlich.  Wir  haben uns hier für 51 € verpflegt. Der Käpt’n musste unbedingt mal das deutsche Nationalgericht “Currywurst” probieren. Dan bekommt er von Achim noch einen Schnaps spendiert, eben, weil er der Käpt’n ist. Und wir armen Matrosen………..